Die senegalesische Nationalmannschaft wird vom senegalesischen Fußballverband geführt und trägt den Beinamen Les Lions de la Teranga. International steht sie vor allem für zwei Ereignisse: den Viertelfinaleinzug bei der Weltmeisterschaft 2002 und den Titel beim Afrika-Cup 2021. Entsprechend jung sind die Trikots, die im Handel auftauchen; sie beginnen im Wesentlichen bei den 2000er Jahren.
Die Geschichte der Nationalmannschaft
Der Senegal wurde am 4. April 1960 von Frankreich unabhängig, im selben Jahr entstand der Verband. Das erste Länderspiel fand am 31. Dezember 1961 gegen Dahomey, das heutige Benin, statt und ging 2:3 verloren. Seit 1962 gehört der Verband der FIFA an, seit 1963 dem afrikanischen Kontinentalverband. Der erste Auftritt beim Afrika-Cup folgte 1965, als das Team im Spiel um Platz drei mit 0:1 gegen die Elfenbeinküste verlor. 1990 wurde der Senegal Vierter, 1992 richtete er das Turnier selbst aus und schied im Viertelfinale gegen Kamerun aus. 2002 verlor die Mannschaft das Endspiel gegen Kamerun im Elfmeterschießen nach einem 0:0.
Wenige Monate später kam der bekannteste Auftritt: Bei der Weltmeisterschaft 2002 schlug der Senegal im Eröffnungsspiel den Titelverteidiger Frankreich, spielte gegen Dänemark und Uruguay unentschieden, gewann im Achtelfinale nach Verlängerung gegen Schweden und schied erst im Viertelfinale gegen die Türkei aus. Danach dauerte es bis 2018 bis zur nächsten Weltmeisterschaft: Ein 2:1 gegen Polen und ein 2:2 gegen Japan mit Toren von Sadio Mané und Moussa Wagué reichten nach der 0:1-Niederlage gegen Kolumbien nicht für das Achtelfinale. Unter Aliou Cissé, der 2002 selbst am Afrika-Cup teilgenommen hatte, wurde die Mannschaft 2019 Zweite und gewann das Turnier 2021, das wegen der Pandemie erst 2022 gespielt wurde. Weitere zweite Plätze stehen für 2002 und 2025 zu Buche.
Ikonische Nationaltrikots
Für die Zuordnung sind zwei Ausrüster wichtig: Im Produktfeed stehen Puma und Le Coq Sportif, und der Wechsel zwischen beiden grenzt die Zeit deutlich ein. Die Saisonangaben reichen von 2002-04 bis 2026-27, mit Schwerpunkten in den 2000er, 2010er und 2020er Jahren. Neben Heim- und Auswärtstrikots laufen Torwarttrikots, Shorts, T-Shirts und Jacken unter demselben Ländernamen. Ein als Player Issue oder Authentic bezeichnetes Teil ist eine Spielerausführung, meist enger geschnitten und anders verarbeitet als die Fanversion; getragen wurde es deshalb nicht. Auch Name Sets, also lose Beflockungssätze, tauchen auf – sie gehören nicht zwingend zu dem Trikot, mit dem sie angeboten werden.
Große Namen der Nationalmannschaft
Aus den großen Turnierspielen bleiben wenige Namen: Sadio Mané und Moussa Wagué trafen 2018 gegen Japan, M’Baye Niang gegen Polen. Bruno Metsu, der die Mannschaft 2002 ins Viertelfinale geführt hatte, starb am 14. Oktober 2013; der Spielbetrieb ruhte damals für einige Tage. Im Produktfeed erscheinen als Beflockungen Mane und Koulibaly – ohne Akzent, wie es die Artikeldaten üblicherweise tun. Wer ein beflocktes Trikot sucht, sollte deshalb auf Schreibweise, Rückennummer und Schrifttype achten, statt sich auf den Nachnamen zu verlassen.
So wählst du dein Trikot
Weil das Feld klein ist, lohnt Genauigkeit. Prüfe zuerst, ob die angegebene Saison zum Ausrüsterlogo passt, und vergleiche Wappen und Kragenschnitt mit Aufnahmen aus der jeweiligen Zeit. Zustandsstufen wie Mint, Excellent, Very Good oder Good sind Händlereinschätzungen; Zusätze wie „New w/Defects“ weisen auf ungetragene Ware mit Mängeln hin, die ausdrücklich benannt sein sollten. Bei Jacken und T-Shirts aus Lifestyle-Linien handelt es sich nicht um Spielkleidung, auch wenn Wappen und Gestaltung passen. Und bei den älteren Stücken aus den 2000er Jahren gilt: Nachbauten sind verbreitet, die Kontrolle von Waschzettel, Innennähten und Wappenapplikation ist der schnellste Weg zur Einordnung.
