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Rudi Völler

Rudi Völler, geboren 1960, erscheint auf Trikots und in Artikelbezeichnungen fast immer als „Voller“ ohne Umlaut. Bei den dokumentierten Deutschland-Trikots verrät die Rückennummer das Jahr.

Rudolf „Rudi“ Völler, geboren am 13. April 1960 in Hanau, war von 1977 bis 1996 als Stürmer aktiv und galt als einer der besten Mittelstürmer seiner Generation. Auf Flocken und in Artikelbezeichnungen steht sein Name meist als „Voller“, weil der Umlaut bei der Übertragung wegfällt. Wer nach ihm sucht, sollte deshalb beide Schreibweisen im Blick behalten – und anschließend Mannschaft, Saison und Rückennummer zusammenbringen, denn ein Nachname allein ordnet ein Trikot niemandem zu.

Die Karriere

Völler begann bei Kickers Offenbach, wo er im November 1977 als 17-Jähriger debütierte und im Januar 1978 sein erstes Profitor erzielte. 1980 wechselte er zum TSV 1860 München; in der Saison 1981/82 wurde er dort mit 37 Toren Torschützenkönig der zweiten Liga. 1982 ging er zu Werder Bremen und wurde gleich in seiner ersten Spielzeit Bundesliga-Torschützenkönig. In fünf Bremer Jahren kam er auf 137 Spiele und 97 Tore.

1987 folgte der Wechsel zur AS Rom (142 Spiele, 45 Tore), wo er den italienischen Pokal gewann und 1990/91 das UEFA-Cup-Finale erreichte. 1992 ging er zu Olympique Marseille (58 Spiele, 24 Tore) und gewann 1993 die Champions League. Seine Laufbahn beendete er zwischen 1994 und 1996 bei Bayer 04 Leverkusen (62 Spiele, 26 Tore). Für die Nationalmannschaft spielte er von 1982 bis 1994 90-mal und erzielte 47 Tore; 1990 wurde er Weltmeister, 1992 war er kurzzeitig Kapitän. Er stand in zwei aufeinanderfolgenden WM-Finals, 1986 und 1990, beide gegen Argentinien.

Trikots aus der Karriere

Die dokumentierten Stücke mit seinem Namen sind ausnahmslos Deutschland-Trikots von adidas aus den 1990er Jahren: ein Auswärtstrikot der Ausführung 1992-94 mit der 9, eine Auswärts-Neuauflage zu 1990 mit der 9 sowie eine Heim- und eine Auswärts-Neuauflage zu 1994 mit der 13. Drei dieser vier Stücke tragen im Titel die Bezeichnung „adidas Originals Reissue“. Das sind spätere Neuauflagen und keine Trikots aus der jeweiligen Saison – ein Unterschied, den man vor jedem Kauf klären sollte, weil er Machart, Flock und Etiketten betrifft.

Vereine und Nationalmannschaft

Die Rückennummer hilft beim Einordnen: Die dokumentierten Stücke zur Ausführung von 1990 tragen die 9, die zu 1994 die 13. Passt eine angebotene Kombination aus Jahr und Nummer nicht dazu, lohnt eine Rückfrage. Ebenso wichtig ist die Mannschaft. Völler spielte in Offenbach, München, Bremen, Rom, Marseille und Leverkusen; entsprechend breit ist das Feld möglicher Trikots, und „Voller“ auf dem Rücken sagt für sich genommen nichts darüber aus, aus welcher dieser Stationen ein Stück stammt. Erst Vereinswappen beziehungsweise Verbandsemblem, Ausrüster, Saison und Nummer zusammen ergeben ein klares Bild.

So wählst du ein Trikot mit Spielerflock

Bei Deutschland-Trikots dieser Jahre stehen Originale und offizielle Neuauflagen nebeneinander. Fragen Sie ausdrücklich nach, welches von beidem vorliegt; die Bezeichnung „Reissue“ im Artikeltitel ist dafür ein deutlicher Hinweis. Ein zweiter Prüfpunkt ist der Flock: Ist er original aufgebracht oder nachträglich ergänzt? Bei einer Neuauflage ist auch der Flock neu, selbst wenn Name und Nummer historisch korrekt sind.

Die Zustandsangaben bei den vorliegenden Stücken reichen von Very Good bis Brand New With Tags, also ungetragene Ware mit Etikett. Und zur Einordnung von Begriffen, die Ihnen in Artikelbezeichnungen begegnen: Player Issue und Match Issue beschreiben, für wen oder wofür ein Trikot gefertigt wurde – sie belegen nicht, dass es in einem Spiel getragen wurde. Belegtes Matchgetragenes verlangt einen dokumentierten Herkunftsnachweis.

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