Der Wolfsberger AC kommt aus Wolfsberg in Kärnten und gehört seit 2012/13 der Bundesliga an, der höchsten österreichischen Spielklasse. Zuvor hat der Verein zwanzig Saisonen in der zweithöchsten Spielklasse verbracht. Für Sammler heißt das: Was von diesem Klub auftaucht, stammt meist aus jüngerer Zeit, und die Unterschiede zwischen zwei WAC-Stücken liegen selten im Schnitt, sondern im Vereinsnamen, im Sponsorschriftzug und in der Art des Kleidungsstücks.
Die Geschichte des Vereins
Gegründet wurde der Verein 1931 von Adolf Ptazcowsky, Karl Weber, Hermann Maierhofer, Franz Hafner und Michael Schlacher. Die ersten Jahrzehnte verliefen unterklassig. 1968 gelang der Aufstieg in die Regionalliga Mitte, die damals die zweite Leistungsstufe bildete; dort etablierten sich die Schwarz-Weißen für viele Jahre. Nach dem Abstieg 1984/85 kehrte der WAC zweimal kurz in die zweite Liga zurück, 1988/89 und 1990/91, und stieg beide Male sofort wieder ab. 2002 folgte der Abstieg aus der Regionalliga, 2003/04 sogar der in die Unterliga.
2007 vereinbarte der WAC eine Kooperation mit dem Nachbarn SK St. Andrä. Beide Klubs blieben formal eigenständig, traten sportlich aber als WAC/St. Andrä an. 2010 ging es in die Erste Liga, am Ende der Saison 2011/12 stand der Aufstieg in die Bundesliga; kurz darauf wurde die Kooperation aufgelöst. In der ersten Bundesliga-Spielzeit wurde der WAC Fünfter. Nach Rang drei 2018/19 folgte 2019/20 die erste Teilnahme an der Gruppenphase der Europa League. Der größte Vereinserfolg ist der Gewinn des ÖFB-Cups 2025 mit einem 1:0 gegen den TSV Hartberg.
Zwei Namensdetails helfen beim Datieren: Bis 2012 trat die Mannschaft als WAC/St. Andrä an, ab der Saison 2014/15 firmiert der Klub aus Sponsorengründen als RZ Pellets WAC. Heimspielstätte ist die Lavanttal-Arena mit 7300 Plätzen.
Ikonische Trikots
Die dokumentierten WAC-Stücke verteilen sich auf die Saisonen 2012/13 bis 2017/18 sowie 2021/22 und tragen, soweit ein Ausrüster genannt ist, das Zeichen von Jako. Neben Heim- und Auswärtstrikots sind vor allem Trainingsshirts, Poloshirts, Zip-Tops und Trainingsjacken vertreten. Bei solcher Teamwear ist die Saisonzuordnung oft weniger eindeutig als beim Spieltagstrikot; hier bringen Sponsorschriftzug und Wappenversion mehr Sicherheit als der Schnitt. Auch der Vereinsname auf Brust oder Wappen ist ein guter Anker, weil er sich mehrfach geändert hat.
Spieler, die den Verein geprägt haben
Mehrere der dokumentierten Stücke tragen nur eine Rückennummer: ein Player-Issue-Polo mit der 17 aus 2013/14, ein Auswärtstrikot mit der 3 aus 2016/17, ein Match-Issue-Heimtrikot aus dem Nachwuchsbereich mit der 6 aus 2014/15. Eine Nummer allein nennt keinen Spieler. Wer wissen will, wer sie getragen hat, muss sie mit dem Kader der jeweiligen Saison abgleichen; ohne diesen Schritt bleibt die Nummer nur ein Datierungshinweis. Dokumentiert ist außerdem ein vom Kader signiertes Heimtrikot aus 2012/13 – Unterschriften ohne nachvollziehbare Herkunft sind kein Echtheitsbeleg.
So wählst du dein Trikot
Die Bezeichnungen Player Issue und Match Issue stehen für Ausführungen, die für einen Spieler beziehungsweise für einen Spieltag vorbereitet wurden. Sie bedeuten nicht, dass ein Stück in einem Spiel getragen wurde. Belegtes Matchgetragenes braucht einen dokumentierten Herkunftsnachweis, und den liefert eine Artikelbezeichnung nicht.
Zustandsangaben laufen über Zehntelnoten wie 7/10 und über Wörter wie Fair, Very Good, Excellent und Mint. Prüfen Sie zusätzlich Flock und Sponsordruck auf Risse und klären Sie vor dem Kauf, ob ein Stück aus der jeweiligen Saison stammt oder eine spätere Neuauflage ist. Bei einem Verein, dessen Erstligazeit erst 2012/13 beginnt, ist jedes Teil mit älterem Datum erklärungsbedürftig – lassen Sie sich in diesem Fall Wappen, Ausrüsterzeichen und Machart genau beschreiben.
