Der Torino Football Club aus der piemontesischen Hauptstadt Turin ist im deutschsprachigen Raum als FC Turin bekannt. Geläufige Beinamen sind I Granata („Die Granatroten“) und Il Toro („Der Stier“). Die traditionelle Vereinsfarbe ist Granatrot, das Symbol ein aufgerichteter Stier, der zugleich das Wahrzeichen der Stadt Turin ist. Heimspielstätte ist das Olympiastadion Turin. Der Klub ist siebenfacher italienischer Meister und fünffacher Pokalsieger; das Derby della Mole gegen Juventus Turin ist das Stadtduell.
Die Geschichte des Vereins
Am 3. Dezember 1906 wurde in der Brauerei Voigt der Foot Ball Club Torino gegründet, entstanden aus dem Football Club Torinese und einer Gruppe von Juventus-Abtrünnigen um den Schweizer Alfred Dick. Der Meistertitel von 1926/27 wurde nachträglich aberkannt, nachdem die Bestechung des Juventus-Abwehrspielers Luigi Allemandi bekannt geworden war; 1927/28 gewann der Klub den ersten anerkannten Scudetto. Spieler und Trainer der Anfangsjahre war zwischen 1906 und 1924 Vittorio Pozzo, später von 1929 bis 1948 Nationaltrainer. Zur Saison 1936/37 wurde der Verein in Associazione Calcio Torino umbenannt, 1978/79 in Torino Calcio.
Die erfolgreichste Zeit lag zwischen 1942 und 1949. Die Mannschaft um Kapitän Valentino Mazzola, bekannt als Grande Torino, gewann zwischen 1943 und 1949 fünf Meistertitel in Folge. Am 4. Mai 1949 verunglückte auf dem Rückflug von einem Freundschaftsspiel bei Benfica Lissabon die Fiat G.212 der Avio Linee Italiane im Nebel am Hügel von Superga. Fast die gesamte Mannschaft kam ums Leben; nur Sauro Tomà überlebte, weil er verletzt nicht mitgereist war. 1959 folgte der Abstieg in die Serie B und ein Jahr später die Rückkehr. Den einzigen Meistertitel seit jener Zeit gewann Torino 1975/76 unter Trainer Luigi Radice, mit Torhüter Luciano Castellini, dem Sturm um Paolino Pulici und Francesco Graziani sowie Claudio Sala und Eraldo Pecci im Mittelfeld. Später kamen der Mitropapokal 1991 und die Coppa Italia 1993 hinzu.
Ikonische Trikots
Granatrot bleibt über die Jahrzehnte konstant, daher taugt die Farbe kaum zur Datierung. Ergiebiger sind die Ausrüster: Im Bestand tauchen Teile von Joma, Asics, Kappa, Kelme und Lotto auf; die Saisonangaben reichen von 1980 bis in die 2020er Jahre. Dazu kommen Heim-, Auswärts- und Ausweichtrikots, Torwarttrikots, Langarmversionen, Trainingsshirts, Track Jackets, Drill Tops, Bench Coats, Rain Jackets, Polos, T-Shirts, Hosen und einzelne Name Sets. Mehrjährige Angaben wie 1991-93 oder 1996-98 bedeuten, dass ein Design über mehrere Spielzeiten in Gebrauch war; als Reissue gekennzeichnete Stücke sind Neuauflagen und keine Originale der genannten Saison.
Spieler, die den Verein geprägt haben
An Flockungen begegnen einem bei Torino unter anderem Rosina, Belotti, Ferrante, Izzo, Muzzi, Semioli, Martinelli und Mandelli. Vorsicht ist geboten: Die Namensfelder im Produktfeed enthalten neben Spielernamen auch Sachbezeichnungen wie „Shirt“ oder „Shorts“ sowie weitere Aufdrucke, die keine Person meinen. Hinzu kommt, dass ausschließlich Nachnamen ohne Sonderzeichen gedruckt werden. Ein Name allein ist deshalb kein Beleg dafür, wer ein Trikot getragen hat – maßgeblich sind Saison, Nummer und Trikotart.
So wählst du dein Trikot
Match Issue und Player Issue besagen nur, dass ein Trikot für den Spielbetrieb vorbereitet wurde; ein Einsatz auf dem Platz ist damit nicht belegt. Nur Match Worn behauptet das, und dafür sollte eine nachvollziehbare Herkunft vorliegen. Staff-Issue-Teile, Bench Coats und Regenjacken stammen aus dem Umfeld der Mannschaft und folgen anderen Designs als das Spieltagstrikot. Der Zustand wird von Brand New – With Tags über Excellent, Mint, Very Good und Good bis Fair beschrieben, in vielen Titeln zusätzlich als Note von 1/10 bis 10/10. Weil Torino zwischen den späten 1980er Jahren und den 2010er Jahren mehrfach zwischen Serie A und Serie B wechselte, lohnt der Abgleich von Saison und Spielklasse: Ärmelabzeichen und Sponsoren änderten sich dabei oft, das Granatrot nicht.
