Die polnische Nationalmannschaft bestreitet seit 1921 Länderspiele und wird vom polnischen Fußballverband PZPN geführt. Der Verband wurde am 20. Dezember 1919 in Krakau gegründet, wo 31 Delegierte Edward Cetnarowski zum ersten Präsidenten wählten; 1923 trat er der FIFA bei, 1955 der UEFA. Die Beinamen der Mannschaft lauten die Weiß-Roten und die Adler, abgeleitet vom weißen Adler auf rotem Grund im Wappen. Heimspiele finden im Kazimierz-Górski-Nationalstadion in Warschau mit 58.274 Plätzen statt.
Die Geschichte der Nationalmannschaft
Polen hat an neun Weltmeisterschaften teilgenommen. Die erste war 1938, als die Mannschaft an Brasilien scheiterte. Das beste Ergebnis ist der dritte Platz, erreicht 1974 und noch einmal 1982 – die Jahre, die als goldene Zeit des polnischen Nationalmannschaftsfußballs gelten. Grzegorz Lato gewann 1974 mit sieben Treffern die Torjägerkrone des Turniers. Das beste Ergebnis bei einem internationalen Turnier überhaupt ist allerdings olympisches Gold 1972 in München, ergänzt um Silber 1976 in Montreal. Beim jüngsten Auftritt bei einer Weltmeisterschaft erreichte Polen 2022 das Achtelfinale.
Bei Europameisterschaften debütierte Polen erst 2008 und war seitdem fünfmal dabei. 2012 richtete das Land das Turnier gemeinsam mit der Ukraine aus. Das beste Ergebnis ist das Viertelfinale 2016, in dem der spätere Europameister Portugal weiterkam. In der Weltrangliste stand Polen 2017 auf Rang fünf, der besten Platzierung der Verbandsgeschichte. Für Käufer ist die zeitliche Verteilung wichtig: Die Erfolge von 1972, 1974, 1976 und 1982 liegen weit vor den Jahrgängen, die im Retro-Handel üblicherweise datiert werden, während sich die Endrunden ab 2008 an Turnierabzeichen und Ausrüstermerkmalen gut nachvollziehen lassen.
Ikonische Nationaltrikots
Bei polnischen Trikots kommen in den Artikeltiteln Diadora und Nike als Hersteller vor – ein einfaches erstes Kriterium, um zwei Zeiträume auseinanderzuhalten. Die Saisonangaben reichen von 2002-04 bis 2022-23 und liegen damit in den 2000er, 2010er und 2020er Jahren. Die Jahrgänge der goldenen Zeit der 1970er und frühen 1980er Jahre gehören also nicht zu dem, was im Retro-Handel regelmäßig auftaucht; wer ein solches Stück vor sich hat, sollte besonders genau prüfen. Neben Heim- und Auswärtstrikots finden sich Spielhosen, Trainingsjacken und Ausführungen, die als „Player Issue“ beschrieben sind. Manche Titel führen zusätzlich den Zusatz „Basic“; er benennt eine Ausführungsvariante und nicht den Erhaltungszustand, für den die Noten wie 5/10 stehen.
Große Namen der Nationalmannschaft
Aus der Verbandsgeschichte belegt ist Grzegorz Lato, der 1974 mit sieben Toren bester Schütze der Weltmeisterschaft war. Auf Trikots taucht als Flockname vor allem Lewandowski auf. Wie bei jeder Nation gilt: Auf dem Rücken steht nur der Nachname, und der identifiziert für sich genommen keinen Spieler. Verwirrend wird es bei Polen zusätzlich dadurch, dass in denselben Listen Flocknamen wie Messi, Mac Allister, E. Fernandez oder van Persie erscheinen. Diese Namen gehören nicht zu polnischen Trikots, sondern zu Trikots anderer Nationalmannschaften, die wegen eines Spiels gegen Polen oder wegen der Endrunde 2012 so beschrieben werden.
So wählst du dein Trikot
Die häufigste Verwechslung bei Polen entsteht im Titel selbst. Artikel wie „2022-23 Argentina Away ‚vs Poland‘ Shirt Messi #10“ oder „2012-13 Netherlands ‚Poland-Ukraine 2012‘ Away Shirt v.Persie #16“ enthalten das Suchwort, sind aber Trikots anderer Nationen. Der erste Blick gehört deshalb dem Land am Anfang des Titels, nicht dem Zusatz in Anführungszeichen. Danach folgt die Kategorie: „Player Issue“ bezeichnet eine für Spieler gefertigte Ausführung und belegt keinen Einsatz in einem Spiel. Auch Sonderfälle lohnen einen zweiten Blick – ein signiertes Trikot des Beachsoccer-Teams etwa ist kein Trikot der Fußballnationalmannschaft. Zuletzt die Frage Original oder Neuauflage: Herstellerlogo, Waschetikett und Wappenausführung sollten zur angegebenen Saison passen, und die Zustandsnoten in den Titeln, etwa 5/10, beschreiben nur Gebrauchsspuren.
