Inter Mailand wurde 1908 gegründet und trägt seit der Gründung Schwarz und Blau; daher I Nerazzurri. Der Name Internazionale stand von Anfang an dafür, dass Spieler aller Nationalitäten aufgenommen wurden. Für den Gebrauchtkauf ist Inter ein dankbarer Fall, weil die Streifen ein starkes Erkennungszeichen sind, und ein schwieriger, weil Mailänder Suchergebnisse regelmäßig Artikel beider Stadtklubs mischen.
Die Geschichte des Vereins
Am 9. März 1908 spaltete sich der Verein im Ristorante Orologio nahe dem Mailänder Dom vom Milan Cricket and Football Club ab. Erster Präsident war Giovanni Paramithiotti, erster Kapitän der Schweizer Hernst Manktl. Das erste Wappen mit den Initialen FCIM wurde während der Gründungssitzung auf einen Bierdeckel gezeichnet; die Schlange der Visconti gab dem Klub den Beinamen Biscione. Den ersten Titel gewann Inter 1910 unter Kapitän und Trainer Virgilio Fossati.
1928 musste der Verein unter dem faschistischen Regime mit der US Milanese fusionieren und hieß fortan Ambrosiana, ab 1931 Ambrosiana-Inter; 1945 kehrte der Name Football Club Internazionale zurück. 1929/30 wurde Inter erster Meister der neu gegründeten Serie A, im Kader stand Giuseppe Meazza. Helenio Herrera trainierte von 1960 bis 1968, Giovanni Trapattoni von 1986 bis 1991, José Mourinho von 2008 bis 2010. Insgesamt stehen 21 nationale Meistertitel, zehn Pokalsiege und drei Erfolge im Europapokal der Landesmeister beziehungsweise in der Champions League zu Buche. Inter ist der einzige italienische Klub, der seit Gründung der Serie A durchgehend erstklassig geblieben ist.
Ikonische Trikots
Eine Besonderheit für Sammler liegt weit zurück: In der Saison 1928/29 trug die Mannschaft weiße Trikots mit rotem Kreuz, angelehnt an Flagge und Wappen der Stadt Mailand; 1929 wurden die schwarz-blauen Trikots wiederhergestellt. Für die Datierung neuerer Stücke zählen vor allem die Ausrüster Nike, Umbro, Uhlsport und Kappa sowie Aufnäher. Ein Scudetto-Schild oder ein Ärmelaufnäher mit dem Sponsor Digitalbits gehört zu den frühen 2020er-Jahren. Neben Heim-, Auswärts-, Ausweich- und vierten Trikots kursieren Torwarttrikots, Langarmversionen, Shorts, Polos, Tees, Trainingsshirts, Drill Tops, Trainingsjacken sowie Bank- und Regenjacken. Dazu kommen Damen- und Kinderschnitte, die sich in Ärmel- und Saumführung von den Herrenmodellen unterscheiden und deshalb nicht nach Buchstabengröße verglichen werden sollten.
Spieler, die den Verein geprägt haben
Beim Flock ist doppelte Vorsicht nötig. Erstens werden Nachnamen ohne Umlaut und ohne Vornamen gedruckt, und ein Nachname allein identifiziert keinen Spieler. Zweitens tauchen bei einer Suche nach Mailand Artikel beider Klubs auf, sodass derselbe Name einmal zu Inter und einmal zum Stadtrivalen gehören kann. Belegt ist für die Frühzeit Giuseppe Meazza, nach dem das Stadion benannt ist, das Inter sich seit 1947 mit dem AC Mailand teilt. Bei Neuauflagen steht der Spielername häufig in Klammern im Artikeltitel, etwa bei Langarmtrikots zu den Saisons 1981/82 und 1984/85 – ein Hinweis darauf, dass es sich eben nicht um ein Original handelt.
So wählst du dein Trikot
Player Issue und Match Issue bezeichnen Spielerausführungen und belegen keinen Einsatz im Spiel; nur die Angabe Match Worn erhebt diesen Anspruch, und er sollte nachvollziehbar sein. Ausdrücklich als Reissue gekennzeichnete Trikots sind Neuauflagen älterer Designs und kein Original der Saison; bei Inter betrifft das unter anderem Modelle aus den frühen 1980er-Jahren. Zeitspannen wie 1995-97 im Titel meinen ein über mehrere Spielzeiten getragenes Design. Zustandsangaben reichen von Fair bis Brand New with Tags. Bei den schwarz-blauen Streifentrikots lohnt zusätzlich der Blick auf die Nahtführung entlang der Streifen, weil dort Ausbleichen, Reparaturen und nachträglich aufgebrachte Beflockungen am ehesten sichtbar werden.
