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Japan – Seite 5

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Japans Nationalmannschaft, genannt Samurai Blue, hat sich seit 1998 für jede Weltmeisterschaft qualifiziert. Bei Trikots trennt der Ausrüster die frühen von den späteren Jahrgängen.

Die japanische Nationalmannschaft wird von der Japan Football Association geführt und trägt den Beinamen Samurai Blue. Bis in die späten 1980er Jahre war das Team weitgehend amateurhaft aufgestellt, Fußball stand im Land hinter Baseball und Sumo zurück. Seit der vollständigen Professionalisierung Anfang der 1990er Jahre gehört Japan zu den führenden Auswahlmannschaften Asiens – und genau an dieser Bruchlinie verlaufen auch die Trikotjahrgänge, die heute gesammelt werden.

Die Geschichte der Nationalmannschaft

Die ersten Länderspiele bestritt Japan 1917 bei den Far Eastern Championship Games in Tokio, vertreten durch eine Mannschaft der Tokyo Higher Normal School, die gegen die Republik China und die Philippinen deutlich verlor. In den 1920er Jahren wurde der Sport an japanischen Schulen gefördert, 1921 entstand der Verband, 1929 trat Japan der FIFA bei. Eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft 1930 lehnte das Land ab. Die erste echte Nationalmannschaft, also keine Universitätsauswahl, spielte 1930 bei den Far Eastern Championship Games und teilte sich den Titel nach einem Unentschieden mit China. Shigeyoshi Suzuki führte das Team 1936 zu seinem ersten olympischen Auftritt in Berlin. Für die Qualifikation zur WM 1938 war Japan gemeldet, zog aber vor dem Spiel gegen Niederländisch-Indien zurück.

Nach dem Krieg kehrte Japan 1951 bei den Asienspielen in Indien zurück, trat 1950 wieder der FIFA bei und schloss sich 1954 der Asiatischen Konföderation an. Dettmar Cramer übernahm 1960 und führte die Mannschaft 1964 bei den Spielen in Tokio unter die letzten acht. Der erste große Erfolg war die Bronzemedaille 1968 in Mexiko-Stadt. Ohne Profiliga blieb die Entwicklung danach stehen, bis zur ersten WM-Teilnahme vergingen dreißig Jahre; 1986 scheiterte Japan in den entscheidenden Spielen an Südkorea. Beim ersten Auftritt bei der Asienmeisterschaft 1988 war nach der Gruppenphase Schluss. Seit 1998 hat sich Japan für jede Weltmeisterschaft qualifiziert und 2002, 2010, 2018, 2022 und 2026 die K.-o.-Runde erreicht, mehr als jede andere asiatische Mannschaft. Seit diesem ersten Auftritt 1998 hat kein japanischer Spieler bei einer WM eine rote Karte gesehen, ein Weltrekord. Dazu kommen vier Titel bei der Asienmeisterschaft 1992, 2000, 2004 und 2011 sowie zweite Plätze beim Konföderationen-Pokal 2001 und bei der Asienmeisterschaft 2019.

Ikonische Nationaltrikots

Bei japanischen Trikots ist der Ausrüster der schnellste Datierungsschlüssel, weil nur zwei Namen vorkommen: Asics und adidas. Wer eine Saisonangabe prüfen will, vergleicht sie zuerst mit dem Herstellerlogo auf der Brust; welcher der beiden Namen zu welchem Jahrgang gehört, lässt sich an gesicherten Vergleichsstücken derselben Saison ablesen. Die Saisonangaben reichen von 1992-93 bis 2026-27, die Schwerpunkte liegen in den 2000er, 2010er und 2020er Jahren. Neben Heim- und Auswärtstrikots kommen Torwarttrikots, Langarmversionen, Trainingsshirts, Drill Tops, Trainingsjacken, Regenjacken, Bankmäntel, Poloshirts, Spielhosen, Socken und Baumwoll-Tees vor. Eine japanische Besonderheit sind Trikots der Olympiaauswahl, etwa aus der Saison 2020-21: Sie tragen eigene Abzeichen und sind nicht mit den Trikots der A-Nationalmannschaft derselben Saison identisch.

Große Namen der Nationalmannschaft

Auf japanischen Trikots erscheinen Flocknamen wie Nakata, Honda, Nakamura, Kagawa, Okazaki, Miyamoto, Uchida, Inamoto, Hasebe und Yanagisawa. In Artikeltiteln steht dabei meist nur der Nachname mit Rückennummer, etwa „2018-19 Japan Home Shirt Okazaki #9“ oder „2018-19 Japan Home Shirt Makino #20“. Ein Nachname allein identifiziert keinen Spieler eindeutig, und die Umschrift japanischer Namen ins lateinische Alphabet ist nicht immer einheitlich – in Listen tauchen Schreibvarianten wie „Nakaumura“ auf. Wer einen bestimmten Flock sucht, sollte deshalb mehrere Schreibweisen ausprobieren und die Rückennummer als zweites Kriterium nutzen.

So wählst du dein Trikot

Zuerst die Kategorie klären: „Player Issue“ und „Match Issue“ bezeichnen Stücke, die für Spieler oder Kader konfektioniert wurden. Sie sind kein Beleg dafür, dass ein Trikot in einem Spiel getragen wurde. Zweitens die Auswahl: Olympia- und Nachwuchstrikots werden in denselben Listen geführt wie die der A-Nationalmannschaft, unterscheiden sich aber im Abzeichen. Drittens die Artikelart: Neben Trikots stehen Textilien und Drucke in denselben Ergebnissen, etwa ein Grafik-Tee von 2003 oder ein Poster zum Spiel gegen Spanien bei der Weltmeisterschaft 2022. Wer ein Spieltrikot sucht, sollte den Artikeltyp im Titel lesen. Und schließlich Original gegen Neuauflage: Bei den älteren Jahrgängen aus den 1990er Jahren lohnt der Blick auf Waschetikett, Schnitt und Herstellerlogo, denn nur ein Stück aus der angegebenen Saison hat die zeitgenössische Ausführung.

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