Søg
Generic filters

Galatasaray – Seite 6

Galatasaray wurde 1905 von Schülern des Galatasaray-Gymnasiums in Istanbul gegründet. Rot-Gelb war nicht die erste Farbkombination des Klubs – das hilft beim Einordnen alter Trikots.

Galatasaray Spor Kulübü hat seinen Sitz im europäischen Teil Istanbuls und wurde im Oktober 1905 von Ali Sami Yen und weiteren Schülern des Galatasaray-Gymnasiums gegründet. Der Name bedeutet wörtlich Galata-Palast; unter Anhängern läuft der Klub als Cimbom, im englischen Sprachraum auch verkürzt als Gala. Die Fußballabteilung hat mit 26 Meisterschaften, 19 Pokalsiegen und 17 Supercupsiegen mehr nationale Titel gewonnen als jeder andere türkische Verein.

Die Geschichte des Vereins

Offiziell eintragen ließ sich der Verein zunächst nicht: Im Osmanischen Reich fehlte 1905 die rechtliche Grundlage dafür, erst nach dem Vereinsgesetz von 1912 erfolgte die Registrierung. Das erste Spiel gewann Galatasaray mit 2:0. International ist das Jahr 2000 das wichtigste der Vereinsgeschichte – der Klub gewann den UEFA-Pokal gegen Arsenal und anschließend den europäischen Supercup gegen Real Madrid und ist bis heute der einzige türkische Verein mit Titeln auf dieser Ebene.

Für Sammler ist die Farbgeschichte der aufschlussreichste Teil. Bei der Gründung 1905 spielte Galatasaray in Rot und Weiß. Weil diese Farben der damaligen Verwaltung als politisch verdächtig galten, wurden sie zeitweise auf Gelb und Dunkelblau geändert; in der Saison 1907/08 trat die Mannschaft in Gelb und Schwarz an. Erst für ein Spiel am 8. Dezember 1908 legte sich der Klub endgültig auf Rot und Gelb fest. Ali Sami Yen hat in seinen Aufzeichnungen festgehalten, wie die beiden Stoffe – ein dunkles, kirschartiges Rot und ein sattes Gelb mit einem Stich ins Orange – in einem Istanbuler Laden ausgesucht wurden. 1923 kam das bis heute verwendete Wappen mit den ineinander verschlungenen Buchstaben GS in Gelb und Rot dazu.

Ikonische Trikots

Die dokumentierten Stücke setzen in den 2000er Jahren ein und reichen bis in die laufenden Spielzeiten. Als Ausrüster erscheinen Nike, adidas und Puma; allein das grenzt eine Saison oft schon deutlich ein. Neben Heim-, Auswärts- und Ausweichtrikots sind auch vierte Ausführungen, Torwarttrikots, Langarmversionen, Trainingsshirts, Poloshirts, Shorts, Trainingsjacken und Bench Coats verzeichnet. Wer ein Trikot zeitlich einordnen will, vergleicht Ausrüsterzeichen, Brustsponsor und Ärmelabzeichen mit der angegebenen Saison. Stimmt eines davon nicht, stimmt meist die Saisonangabe nicht.

Spieler, die den Verein geprägt haben

Bei den Flockschriften lohnt der genaue Blick. Im Handel erscheinen unter anderem Halil und Semih – das sind Vornamen, keine Nachnamen – sowie Namen wie Akturkoglu und Sane, bei denen die Sonderzeichen der Originalschreibweise fehlen. Ein Name allein sagt damit weder etwas über die Saison noch über die Nummer. Verlassen Sie sich auf die Kombination aus Saison, Trikotart und Rückennummer und gleichen Sie sie mit dem Kader der betreffenden Spielzeit ab, bevor Sie einen Flock einem bestimmten Spieler zuschreiben.

So wählst du dein Trikot

Rot-Gelb ist heute das Erkennungszeichen, taugt aber nicht als Echtheitsbeweis: Die Kombination gilt erst seit Ende 1908, und neben dem Heimtrikot sind dritte und vierte Ausführungen dokumentiert, die nicht zwingend in diesen Farben gehalten sind. Prüfen Sie also immer die Saisonangabe gegen die sichtbaren Details, statt sich auf die Farben zu verlassen.

Match Issue heißt, dass ein Stück für einen Spieltag vorbereitet wurde – nicht, dass es gespielt wurde. Ohne dokumentierte Herkunft ist ein Trikot kein belegtes Matchgetragenes, auch wenn es aufwendig geflockt ist. Zustandsangaben reichen von Fair über Good, Very Good und Excellent bis Mint; Brand New With Tags bezeichnet ungetragene Ware mit Etikett. Ein Blick auf Flockqualität, Nahtbilder und Waschzettel lohnt zusätzlich.

Werbelinks: retro-fussballtrikot.at ist eine unabhängige Affiliate-Seite. Die Kauflinks führen zu Classic Football Shirts, und wir können beim Kauf über unsere Links eine Provision erhalten. Der Kauf kommt beim Händler zustande; dort findest du auch den aktuellen Preis, die Verfügbarkeit und die Geschäftsbedingungen.