Die portugiesische Nationalmannschaft wird von der Federação Portuguesa de Futebol geführt und bestreitet seit 1921 Länderspiele. Als Heimstadion gilt das Estádio Nacional in Oeiras, gleich neben dem Trainingsgelände und dem Verbandssitz Cidade do Futebol; gespielt wird aber meist in moderneren Stadien im Land, etwa im Estádio da Luz, im Estádio José Alvalade oder im Estádio do Dragão. Genannt wird die Auswahl Seleção das Quinas, nach einem Element der Landesflagge.
Die Geschichte der Nationalmannschaft
Der Anfang verlief mühsam. Zur ersten Weltmeisterschaft 1930 wurde Portugal nicht eingeladen. In der Qualifikation für 1934 scheiterte die Mannschaft an Spanien mit 0:9 in Madrid und 1:2 in Lissabon, insgesamt 1:11. Für 1938 gab es ein Spiel gegen die Schweiz auf neutralem Boden in Mailand, 1:2. Die höchste Niederlage der Verbandsgeschichte ist bis heute ein 0:10 gegen England in einem Heimspiel kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. In der Ausscheidung für 1950 folgten ein 1:5 in Madrid und ein 2:2 im Rückspiel; als die Türkei zurückzog, wurde Portugal nachnominiert, lehnte aber ab. 1954 setzte es gegen Österreich ein 1:9, dem in Lissabon ein torloses Remis folgte. Das erste gewonnene Qualifikationsspiel überhaupt war ein 3:0 gegen Italien. Bei der ersten Europameisterschaft 1960 kam Portugal mit 2:0 in der DDR und 3:2 in Porto weiter und schied dann gegen Jugoslawien mit 3:6 aus. In der Ausscheidung für 1964 endete es gegen Bulgarien nach Hin- und Rückspiel 4:4, im Entscheidungsspiel im römischen Olympiastadion traf Georgi Asparuhov spät zum 1:0 für Bulgarien.
Die erste Endrunde erreichte Portugal 1966 – und wurde gleich Dritter, mit Eusébio, dem Gewinner des Ballon d’Or, in der Mannschaft. Seit den 2000er Jahren ist Portugal ohne Unterbrechung bei jeder Welt- und Europameisterschaft dabei. 2004 stand die Mannschaft im eigenen Land im EM-Finale. Die erfolgreichste Phase lag zwischen den späten 2010er und den mittleren 2020er Jahren unter Kapitän Cristiano Ronaldo, ebenfalls Gewinner des Ballon d’Or und Rekordhalter des Verbands bei Einsätzen und Toren: 2016 gewann Portugal mit der Europameisterschaft seinen ersten großen Titel, 2019 als Gastgeber der ersten Endrunde die Nations League und 2025 ein zweites Mal. Auf der Trainerbank standen in dieser Zeit Paulo Bento, Fernando Santos und Roberto Martínez, seit 2026 ist es Jorge Jesus.
Ikonische Nationaltrikots
Bei portugiesischen Stücken kommen in den Artikeltiteln Nike, Puma und adidas als Hersteller vor; das Logo ist deshalb ein brauchbares erstes Merkmal, um einen Jahrgang einzugrenzen. Die Saisonangaben reichen von 1990 bis 2026-27, mit Schwerpunkten in den 2000er, 2010er und 2020er Jahren. Neben Heim- und Auswärtstrikots finden sich Torwarttrikots, Langarmversionen, Trainingsshirts, Drill Tops, Trainingsjacken, Regenjacken, Bankmäntel, Poloshirts, Spielhosen und Baumwoll-Tees. Zwei Bezeichnungen sollte man kennen: „Player Issue“ meint eine für Spieler gefertigte Ausführung, „Staff Issue“ Ausstattung für Betreuer und Verbandsmitarbeiter. Beides sind Mannschaftsartikel, aber keine Verkaufsware und erst recht kein Nachweis eines Spieleinsatzes.
Große Namen der Nationalmannschaft
Belegt sind Eusébio als prägende Figur des dritten Platzes von 1966 und Cristiano Ronaldo, der die Mannschaft als Kapitän anführt und die Verbandsrekorde bei Länderspielen und Toren hält. Auf Trikots erscheinen Flocknamen wie Figo, Ronaldo, Fernandes, Simao, Bernardo, Leao, Alves und Gomes. Gerade „Ronaldo“ zeigt, warum ein Nachname allein nicht genügt: Erst Rückennummer und Jahrgang machen die Zuordnung eindeutig. Hilfreich ist, dass viele Artikeltitel den Vornamensinitial mitführen, etwa „C.Ronaldo #17“ oder „B.Fernandes #11“. Bei Namen mit Akzenten ist außerdem damit zu rechnen, dass die Beflockung und die Beschreibung die Sonderzeichen weglassen, etwa bei „Simao“.
So wählst du dein Trikot
Drei Dinge lohnen bei Portugal besonders. Erstens die Abgrenzung von Nationalmannschaft und Liga: In denselben Listen stehen Artikel wie ein Meisterabzeichen der portugiesischen Liga, das zu einem Vereinstrikot gehört und nicht zur Auswahl. Zweitens die Kategorie: „Player Issue“, „Staff Issue“ und „Match Issue“ beschreiben, für wen ein Stück konfektioniert wurde – getragen in einem Spiel wurde es deswegen nicht. Nur eine belegte Zuordnung zu Gegner und Datum rechtfertigt diese Behauptung. Drittens Original gegen Neuauflage: Waschetikett, Herstellerlogo und Wappenausführung müssen zur angegebenen Saison passen; stimmt eines davon nicht, handelt es sich um eine spätere Neuauflage desselben Designs. Ein Hinweis noch zu Turnierstücken: Artikel mit Bezug auf eine Endrunde, etwa aus dem Jahr 2004, lassen sich über das Turnierabzeichen genauer datieren als über die Saisonangabe allein.
