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Wolverhampton – Seite 8

Die Wolverhampton Wanderers, kurz Wolves, spielen seit 1889 im Molineux Stadium. Altgold und Schwarz sind geblieben, das Wolfskopf-Logo kam erst 1979 dazu – ein guter Anhaltspunkt beim Datieren.

Bei Trikots der Wolverhampton Wanderers hilft die Farbe kaum weiter, denn Altgold und Schwarz begleiten den Verein seit langem. Umso nützlicher sind die Details: das Wappen, der Ausrüster, der Ärmelsponsor und die Liga, in der die Mannschaft in der jeweiligen Saison gespielt hat. Weil Wolves zwischen erster, zweiter und dritter Liga hin- und hergependelt sind, ist gerade der letzte Punkt oft die schnellste Datierungshilfe.

Die Geschichte des Vereins

Der Verein geht auf Schüler der St. Luke’s School im Stadtteil Blakenhall zurück und wurde 1877 als St. Luke’s F.C. gegründet. Zwei Jahre später, nach dem Zusammenschluss mit dem Cricket- und Fußballverein The Wanderers, entstand der Name Wolverhampton Wanderers Football Club. 1888 gehörte der Klub zu den zwölf Gründungsmitgliedern der Football League. Seit 1889, dem Umzug von der Dudley Road, trägt er seine Heimspiele im Molineux Stadium aus, das 30.852 Zuschauer fasst. Größter Rivale ist West Bromwich Albion, das Duell heißt Black Country Derby.

Den FA Cup gewannen die Wolves 1893, 1908, 1949 und 1960. Die erfolgreichste Zeit lag zwischen 1949 und 1960 unter Trainer Stan Cullis mit den Meisterschaften 1953/54, 1957/58 und 1958/59. 1953 installierte der Verein als einer der ersten in Großbritannien Flutlicht und trug zwischen 1953 und 1956 im Fernsehen übertragene Freundschaftsspiele gegen führende ausländische Mannschaften aus, darunter die Partie gegen Honved. Danach kamen nur noch zwei Ligapokalsiege 1974 und 1980 sowie 1972 der Einzug ins Finale des UEFA-Pokals hinzu. Anfang der 1980er Jahre folgten eine Finanzkrise und vier Abstiege in fünf Spielzeiten bis in die vierte Liga, ehe 1987/88 der Gewinn von Fourth Division und Football League Trophy die Wende brachte. Wolves sind der einzige Verein, der fünf verschiedene Meisterschaften der Football League gewonnen hat, und der einzige, der FA Cup, Ligapokal und Football League Trophy vorweisen kann.

Ikonische Trikots

Das klassische Bild sind altgoldene Trikots und Stutzen mit schwarzen Hosen. Ein verlässlicher Anhaltspunkt ist das Wappen: Der Wolfskopf ziert das Trikot seit 1979, älteres Material trägt ihn nicht. Wer ein Stück aus der Zeit davor sucht, sollte also nicht nach dem heutigen Logo Ausschau halten.

Der zweite Weg führt über den Ausrüster. In den Artikeltiteln erscheinen Le Coq Sportif, adidas und Puma; schon die Marke trennt Epochen, das Logodesign grenzt sie weiter ein. Dazu kommt der Ärmelsponsor, etwa ein Aufnäher wie ‚Coin Deal‘ aus der Saison 2018/19. Neben Heim-, Auswärts- und Ausweichtrikots gibt es Torwarttrikots, Langarmversionen, Trainingsshirts, Drill Tops, Track Jackets, Bench Coats, Regenjacken, Polos und Shorts.

Spieler, die den Verein geprägt haben

Auf beflockten Wolves-Trikots stehen Namen wie Bull, Kightly, Ebanks-Blake, Neves, Marcal, Costa, Gomes, Cunha oder schlicht Raul. Artikeltitel verzichten auf Umlaute und Akzente, lassen Vornamen weg und geben teils nur einen Namensbestandteil wieder – ein Nachname allein identifiziert daher keinen Spieler. Verlässlicher ist der Abgleich: Passen Schriftart, Nummernstil und Ligaaufnäher zu der Saison, die im Titel steht? Namenssets werden auch einzeln gehandelt, ein Flock kann also nachträglich aufgebracht worden sein.

So wählst du dein Trikot

Die Zustandsstufen gehen von Fair über Good, Very Good und Excellent bis Mint; Brand New und Brand New – With Tags stehen für ungetragene Ware. Häufig ergänzt eine Note wie 6/10 den Titel. Gerade bei altgoldenen Trikots lohnt der Blick auf die Fotos, weil helle Flächen Verfärbungen und Flecken schlechter verzeihen als dunkle.

Klären Sie außerdem, ob ein Trikot ein Original der angegebenen Saison oder eine spätere Neuauflage ist. Waschzettel, Ausrüsterlogo, Wappenform und Schnitt geben Auskunft. ‚Player Issue‘ und ‚Match Issue‘ bezeichnen Ausführungen, die für den Kader hergestellt wurden, und sind kein Nachweis dafür, dass ein Trikot in einem Spiel getragen wurde. ‚Staff Issue‘ meint Ausstattung für Vereinsmitarbeiter. Einzeln angebotene Ärmelaufnäher und Namenssets sind Zubehör, auch wenn im Titel eine Saison steht.

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